Bidik Animal Rescue

Nach ihrer Pensionierung als Lehrerin hat Tülin ihr Leben der Versorgung von Straßentieren in Muğla/Bodrum gewidmet. In ihrem kleinen Ort füttert sie Straßentiere, lässt sie behandeln und kastrieren und kümmert sich liebevoll um sie; einige der von ihr geretteten Katzen hat sie bei sich zu Hause aufgenommen.

Derzeit lebt sie mit 14 Katzen in ihrer Wohnung, versorgt 16 weitere Katzen auf ihrem Balkon und füttert etwa 30 Katzen auf der Straße.
Da die Kosten für medizinische Versorgung, Futter und Klinikbesuche immer weiter gestiegen sind, sah sie sich gezwungen, Spenden zu sammeln, und eröffnete einen Instagram-Account, um ihre Arbeit zu unterstützen.

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung.

Kizim und Bidik
Güzel
Spartacus 🌈

Eine alte Katze kam krank  zu meiner Tür … Spartacus wurde lange Zeit in der Klinik behandelt und hat eine chronische Niereninsuffizienz; seine Medikamente sind teuer. Ich habe ihn kastrieren lassen und mit nach Hause genommen – nun wird er den Rest seines Lebens in Sicherheit bei mir verbringen und sehr gut versorgt werden.

Lori

Loris okuläre FIP-Behandlung ist abgeschlossen, aber sie hat an einem Auge ein Glaukom und die Behandlung wird für den Rest ihres Lebens weitergehen. Wenn die Medikamente nicht gegeben werden, könnte das Auge hervortreten. Ich habe ihr einen Chip einsetzen und Lori offiziell auf meinen Namen registrieren lassen.

Fred

Fred wurde im Juli mit einem Kopftrauma und einem Oberschenkelbruch im Garten der Klinik zurückgelassen. Er war damals anderthalb Monate alt. Ich habe seine Operation und Behandlung organisiert, und seitdem lebt Fred bei mir.

Aus Mitgefühl wird Hilfe – Jede Spende zählt!

Eine Rettungsgeschichte:
Romeo, der ausgesetzte Rassekater

Die Projektleiterin über Romeo:

„Romeo ist ein Siamkater, den ich auf der Straße gefunden habe. Er war sehr dünn, seine Knochen waren zu sehen. Als er auf mich zukam, war schnell klar, dass er einmal ein Zuhause gehabt haben musste, denn er war sehr zutraulich.
Während ich ihn streichelte, bemerkte ich, dass er sowohl durstig als auch hungrig war: ein deutliches Zeichen dafür, dass er seit Tagen nichts mehr gefressen oder getrunken hatte.

Da ich allein war, konnte ich kein Video aufnehmen, während ich ihn in die Transportbox setzte, und ich hatte Angst, dass er sich erschrecken und weglaufen könnte.

Romeo - Photograph by Bidik Animal Rescue

Wir sind in die Klinik gefahren, wo zunächst geprüft wurde, ob Romeo einen Mikrochip hat, um festzustellen, ob er einen Besitzer hat. Es stellte sich heraus, dass er tatsächlich registriert war, aber die hinterlegte Telefonnummer war nicht mehr erreichbar. So war klar, dass er ausgesetzt worden war.

Trotz meiner Schulden in der Klinik habe ich entschieden, zu verhindern, dass er ins Tierheim gebracht wird, obwohl dies eigentlich der übliche Ablauf gewesen wäre. Leider hätte ein Aufenthalt im Tierheim für ihn mit großer Wahrscheinlichkeit den Tod bedeutet.

In der Klinik wurden ein Blutbild und ein biochemischer Test gemacht. Seine Leberwerte waren schlecht, seine Zähne und Ohren in einem schlechten Zustand und es gab Anzeichen einer Infektion. Die Behandlung wurde sofort begonnen. Aufgrund der langen Phase von Hunger und Dehydration und dem Stress, ausgesetzt worden zu sein, vermutete der Tierarzt jedoch FIP. Es wurde ein Coronavirus-Titer-Test durchgeführt, und leider bestätigte sich der Verdacht: Er hat FIP.

Der Behandlungsprozess wird langwierig sein. Ich bin für jede Unterstützung in dieser Zeit dankbar und werde dafür sorgen, dass alles Notwendige für seine Behandlung getan wird.“