Februar Story 2026
Mia, Honey Meral Animal Rescue
Mein Mann fand Mia, als er etwa zwei Monate alt war, verlassen von seiner Mutterkatze im Lager ihres Arbeitsplatzes. Im Lager war tagelang ein Miauen zu hören. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus, ging nachsehen und entdeckte ihn: Er war zwischen Metallstangen eingeklemmt, hatte eine Wunde am Hals und weinte.
Wir brachten ihn zum Tierarzt. Der Tierarzt sagte, es sei ein Weibchen, also nannten wir ihn Mia. Später erfuhren wir, dass Mia doch ein Kater war, aber wir änderten den Namen nicht: er blieb Mia.
Danach kümmerte sich mein Mann in seinem Laden um Mia. Damals hatten wir zu Hause keine Katze, und mein Mann wollte eigentlich keine im Haus. Manchmal brachten wir Mia mit nach Hause, aber er wollte nicht drinnen bleiben; Mia liebte seine Freiheit.
Mia war wie der „harte Kerl“ der Nachbarschaft. Er ließ keine anderen Katzen in die Nähe unseres Hauses oder des Ladens.
Als er ein Jahr alt wurde, begann er, überall, auch an den Türen der Nachbarn, zu markieren und Geruch zu hinterlassen. Mit anderthalb Jahren ließen wir Mia kastrieren. Danach ging er ins Haus, in den Garten und zwischendurch auch in den Laden meines Mannes.
Eines Tages merkten wir, dass er krank war. Beim Tierarzt erfuhren wir, dass er Corona gehabt hatte. Er wurde 15 Tage lang behandelt. In dieser Zeit nahmen wir ihn mit ins Haus. Er wollte aber nicht drinnen bleiben und zerbrach sogar zweimal den Fernseher, weil er ihn für ein Fenster hielt. Trotzdem ließen wir ihn nicht raus. Er liebte die Freiheit, aber er liebte auch uns, und wir liebten ihn sehr. Er war alles für uns geworden.
Später ging er wieder in den Laden meines Mannes. Dann verschwand er für zwei Tage. Wir suchten überall, fanden ihn aber nicht. Am Ende des dritten Tages rief mein Vater an und sagte, Mia sei von einem Auto angefahren worden und könne seine Hinterbeine nicht mehr bewegen.
Wir gingen sofort zum Tierarzt, und dort brach unsere Welt zusammen: Mia hatte eine neurologische FIP.
Danach lernten wir Euch kennen, eröffneten ein Spendenkonto und kämpften sehr für Mia. Wir verwendeten GS-Medikamente.
Unser frecher Mia lief am 28. Tag der Behandlung weg. Nach 32 Tagen fanden wir ihn wieder und setzten die Therapie fort.
Die FIP hatte jedoch Schäden hinterlassen: Er konnte nicht mehr laufen und konnte Urin und Kot nicht ohne unsere Hilfe absetzen.
Mein geliebtes Kind (denn so war er für mich) lebte zehn Jahre lang ein erfülltes Leben mit uns. Am 24.10.2025 ging er aufgrund einer Herz-Kreislauf-Störung über die Regenbogenbrücke.
Mia wartet jetzt im Himmel auf den Tag, an dem wir uns wiedersehen.
🐾 Katzen wie Mia werden mit Ihrer Hilfe gerettet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.